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Die Kurhessische Grenze

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Sieben Wege Kurhessische Grenze Der Postraub in der Subach Infrastruktur im Hinterland Lahn-Dill-Bergland Die Deutsche Bundespost Zukunft für das Hinterland

Die Kurhessische Grenze

Landgraf Philipp I. von Hessen, auch Philipp der Großmütige genannt, ist bis heute in Erinnerung als Gründer der Philipps-Universität Marburg. Nach seinem Tod wurde 1567 die Landgrafschaft Hessen durch Erbteilung in die Landgrafschaft Hessen-Kassel (das spätere Kurfürstentum Hessen), die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (das spätere Großherzogtum Hessen) und die Landgrafschaften Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels aufgeteilt. Bereits nach einer Generation fielen die beiden letztgenannten Landgrafschaften durch Aussterben an die beiden anderen zurück. (Wikipedia)

Seit dieser Erbteilung verläuft die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Hessen-Cassel und dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt entlang der Subach, unterhalb der Sieben Wege. Bis zur Gebietsreform 1974 trennte diese Grenze den ehemaligen Kreis Biedenkopf (Hinterland) vom Kreis Marburg (Oberhessen). Und auch heute noch befindet sich hier der Grenzverlauf unverändert zwischen der Gemeinde Lohra und der Stadt Gladenbach.

Google Map

Im Jahre 1669 lies der Landgraf Wilhelm VII. von Hessen-Cassel die kurhessische Grenze aufwendig durch Grenzsteine markieren. Einige dieser Grenzsteine mussten bereits in den Jahren 1738 und 1754 erneuert werden. Die meisten dieser historischen Grenzsteine sind in dem Waldgebiet rund um die Sieben Wege noch bis heute erhalten.

Grenzstein 
Nr. 474 
zwischen Hessen-Cassel und 
Hessen-Darmstadt
in der Nähe der
Subach-Quelle

Geht man von den Sieben Wegen aus durch den Hohlweg nach unten, so findet man direkt am Ende des Hohlweges, dort wo man den Wald verlässt, einen dieser alten Grenzsteine am Bachlauf. Dieser Stein wurde in der letzten Woche aus dem Bach gehoben und wieder an seiner ursprünglichen Stelle eingesetzt. (Bericht in der Oberhessichen Presse)

 

Grenzgang Mornshausen

Am Freitag, den 3. Oktober 2008, veranstaltete die Dorfgemeinschaft Mornshausen zusammen mit dem Ortsbeirat, der Feuerwehr  und anderen Mornshäuser Vereinen, sowie in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra,  einen Grenzgang entlang dieser alten Staatsgrenze. (wwww.lohra-kalender.de) Dabei wurde der neu aufgerichtete  historische Grenzstein von den beiden Bürgermeistern aus Gladenbach und Lohra feierlich enthüllt.  

 

Aber was haben diese Grenzsteine mit dem Geheimnis der Sieben Wege zu tun und mit "DSL für Lohra" ?

Wer beim Grenzgang mitgewandert ist, hat den Stein des Anstoßes vielleicht entdeckt.

 

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