DSL für Lohra
Lahn-Dill-Bergland

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Sieben Wege Kurhessische Grenze Der Postraub in der Subach Infrastruktur in Lohra Lahn-Dill-Bergland Die Deutsche Bundespost Zukunft für das Hinterland

Der Regionalverband Lahn-Dill-Bergland

Am vorigen Sonntag, den 26.10.2008, wurde die Postraubroute feierlich eröffnet, ein neuer Wanderweg rund um die Sieben Wege. Ausgehend vom Kornhaus führt der Weg um die Mornshäuser Salzwiesen und durch das Subachtal. Am Waldrand vor dem berüchtigten Hohlweg findet man eine Infotafel über den Postraub von 1822. Von dort führt die Route über die Sieben Wege in Richtung Rodenhausen, am Fuße des Hemmerich entlang bis zum Aussichtsturm auf der Koppe. Weiter geht der 14km lange Wanderweg am Dreisberg entlang zurück zum Kornhaus. Die Oberhessiche Presse berichtete ausführlich von dieser Eröffnung, bei dem einige Kombacher Bauern abermals einen Überfall verübten, um die Wanderer auszurauben.

Postraub Route

Der Wanderweg Postraubroute gehört zu den 20 geplanten Extratouren entlang des neuen Lahn-Dill-Bergand-Pfades. Insgesamt ist die Einrichtung des Lahn-Dill-Bergand-Pfades (von Dillenburg nach Marburg) eine von vielen Aktivitäten des Regionalverbands Lahn-Dill-Bergland zur Förderung der heimischen Wirtschaft. Dazu hat der Regionalverband das Lahn-Dill-Bergland offiziell als Naturpark ausweisen lassen, um den Tourismus in unserer Region zu fördern.

Wer oder was ist der Regionalverband Lahn-Dill-Bergland ?

Bereits im Jahr 2001 haben sich neunzehn Gemeinden der beiden Landkreise Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill im Verein Region Lahn-Dill-Bergland zusammengeschlossen, um die wirtschafliche Entwicklung der Region zu fördern. Mitglieder des Vereins sind die Städte und Gemeinden Haiger, Herborn, Dillenburg, Dietzhölztal, Eschenburg, Siegbach, Mittenaar, Sinn, Ehringshausen, Hohenahr, Bischoffen, Bad Endbach, Angelburg, Steffenberg, Breidenbach, Biedenkopf, Dautphetal, Gladenbach und Lohra. Der Regionalverband wird unterstützt durch die  Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Finanziell gefördert wird der Verband durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Was hat der Regionalverband Lahn-Dill-Bergland mit "DSL für Lohra" zu tun?

Ziel des Regionalen-Entwicklungs-Konzeptes ist nicht nur die Förderung des Tourismus, sondern der gesamten Wirtschaft. Nachfolgende einige Auszüge aus den Zielen des Regionalverbandes in Bezug auf eine zeitgemäße Internetanbindung der beteiligten Kommunen:

Das zweite übergeordnete Leitprojekt „Regionales Informations- und Kommunikationsnetz RIKON„ stellt die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Leitprojektes „Informations- und Kommunikationsnetz –IKN„ aus der vorherigen Förderperiode dar. Diese Bedeutung kommt dem Projekt in weiterentwickelter Form mit Blick auf zwei der grundlegenden Ziele nachhaltiger regionaler Entwicklung, der Vernetzung der Akteure durch verbesserte Kommunikation und der Schaffung neuer Wertschöpfungsmöglichkeiten (z.B. durch internetbasierte Technologien) auch unter dem neuen Leitbild zu.

Mit dem Ausbau des Internet-Portals in Zusammenhang mit der Informations- und Kommunikationsplattform RIKON soll die Nutzung des Internets als Informationsmedium in der Region gefördert, die Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen erhöht und für die IT-Wirtschaft eine entsprechende flächendeckende Versorgung der Region mit schnellen Breitband- und DSL-Anschlüssen, die bisher fehlt, wirtschaftlich lukrativ gemacht werden.

In vielen Fällen ist das Vorhandensein internetbasierter Kommunikations-und Informationseinrichtungen Voraussetzung für die Nutzung der vielfältigen regionalen Dienstleistungsangebote. Hier besteht aus Sicht der Netzbetreiber im Lahn-Dill-Bergland aufgrund zu geringer wirtschaftlicher Rentabilität ein Defizit.

HF1-Ziel 3: Wissenstransfer und –vernetzung ausbauen
Das im Umfeld der Region über vier Hochschuleinrichtungen vorhandene Wissenspotenzial soll zur Entwicklung innovativer Produkte in der Region für die ansässigen Unternehmen zugänglich gemacht werden. Zur Unterstützung dieses Ansatzes soll das in der Region vorhandene technische Know-how mit dem vorhandenen universitären Fachwissen durch die Einführung transparenter, institutionalisierter oder internetbasierter Kommunikationsstrukturen stärker miteinander vernetzt werden, die gleichzeitig zur Erhöhung der Nutzernachfrage nach modernen IT-Technologie beitragen sollen. Die Kommunikationshemmnisse zwischen Unternehmen, (landwirtschaftlichen) Betrieben und Wissenschaft sollen beseitigt werden.

Bei entsprechenden Anfragen in den Jahren 2004 und 2005 zur Unterstützung unserer Bürgerinitiative DSL für Lohra konnte der Regionalverband leider wenig ausrichten. Offizielle Strategie des Regionalverbandes ist die Förderung der Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen. Damit will man die DSL-Netzbetreiber von der wirtschaftlichen Rentabilität des Strukturausbaus in der Region überzeugen. 

Das heißt leider, das man das Pferd von hinten aufzäumen will. Denn wir brauchen eine gute Internetanbindung in Lohra als Voraussetzung für die Ansiedlung neuer (Klein-)Betriebe.  Ebenso brauchen die existierenden (landwirtschaftlichen) Betriebe ein schnelles Internet, um nicht weiter hinter der Entwicklung herzuhinken. Für unsere Gemeinde Lohra hat der Regionalverband in dieser Beziehung bisher nur wenig bewirkt. Aber vielleicht in Zukunft?

Was hat das mit den Sieben Wegen zu tun?

Die Postraubroute ist eine der Aktivitäten des Regionalverbands Lahn-Dill-Bergland.
Mit dieser Tourismus Förderung in Lohra und Umgebung haben wir ein weiteres Geheimnis der Sieben Wege gelüftet.

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